Willkommen in der Welt der TRäume

Die Formulierung des TRaums

Vitruvs Kategorisierung der Architektur in 3 Grundbereiche gilt für DAI die ganze Architekturgeschichte hindurch bis in die Gegenwart:
  • Firmitas als Festigkeit: die Konstruktion
  • Utilitas als die Nützlichkeit: die Funktion
  • Venustas als das Venushafte als die Anmut: die Gestaltung
Der Letztere steht jedoch, entsprechend den ständig sich erneuernden Interpretationsversuchen der jeweiligen historischen Epoche oder Phase, unter andauerndem Wandel. Vitruv selbst bezieht sich auf die griechische Antike.

Erst in der Mitte des 15. Jahrhunderts wird der Begriff von Leon Battista Alberti neu definiert und schafft damit eine für uns bis heute anschauliche Auffassung von ewig gültiger Substanz. Das Schöne entsteht für ihn aus der Welt der Ideen als beständige und unveränderliche Urformen oder Urprinzipien der Dinge auf die sich der Mensch immer beziehen kann.

Mit der Aussage Platons „ Jeder weiß Alles schon immer“ – gemeint ist das Wesen aller Dinge innerhalb des Aufbaus der Welt – rückt demnach auch die Geometrie mit ihren verhältnismäßigen Zuordnungen, den Proportionen, in den Bereich des ewig Gültigen.

Das Weltbild des Mittelalters wird durch den Gedanken des Ordo von Aurelius Augustinus beschrieben. Der Mensch schafft sich hier eine Grundordnung von Welt und Kosmos. Ordo baut auf der Rationalität von Zahl und Maß als Ausgangspunkt für die Erklärung alles Irrationalen auf.

Während sich also die Ideenlehre des Mittelalters als Logik des rein göttlichen Denkens mit der Kunst als Ausdruck göttlicher Erscheinung fest im theologiebeherrschten Bewusstsein verankert, entfernt sich deren Charakter im 15.  Jahrhundert eines Alberti von der theologischen Fixierung und der Metaphysik der Antike. Sie existiert nun als direkter Bestandteil des menschlichen, besonders künstlerischen Geistes und führt, wie bei Michelangelo, zur „Heiligsprechung“ des Künstlers als Abbild Gottes.

Für die heutige Zeit kann die Auffassung des Architekten Louis I. Kahn von Ordnung als ein mögliches Denkmodell für die Architektur gelten: Er erklärt in seiner „order is“ die Ordnung als präexistent, lässt den Künstler aus ihr seine Schöpferkraft gewinnen, sieht das Einbringen von Ordnung durch Intuition als deren „Übungen“ und weiß zwischen angewandter Ordnung im geschaffenen Werk, auch der Natur, und Schönheit zu unterscheiden. Der innewohnenden Ordnung der Architektur steht ein Spiel von Kräften entgegen, das nicht zur „Unordnung“ führt, aber den Aufbau einer inneren Dualität schafft, die zur Vermeidung von Erstarrung und Gleichförmigkeit dient. Das allumfassende Harmoniebestreben im Glauben an die phytagoräisch-platonische Zahl wird einer Verfremdung, sogar Verzerrung oder Verbiegung der Gestaltungsprinzipien unterzogen.

Die Formulierung der Grundrisse ist ein Schaffen von Ordnung als eine sämtliche Teile des Entwurfs erfassende Ganzheitlichkeit. Die Einbeziehung der Details im Aufbau der Architektur, bis zum Mauerwerkstein als Modul, bedeutet eindringen in den Mikrokosmos und legt die Analogie eines organischen, weil abhängigen und hierarchisch gegliederten, beim „nucleus“ beginnenden Wachstumsprozess nahe. Andererseits erhält der Ordnungsgedanke seine Makrokosmos-Dimension: im realisierten abhängigen System komplexer Geometrie chiffriert sich Weltgesetzlichkeit als Abbild universeller Zusammenhänge. Es gilt ein historischer Fundus der Architektur mit Zeit und Raum überwindenden Prinzipien der Gestaltung als ewig geltende Gesetze und der Notwendigkeit ihrer Transformation auf gegenwärtige Zustände.

Kulturen aller Kontinente entwickelten ähnliche Prinzipien der architektonischen Gestaltfindung ohne jemals zu kommunizieren. So kann eine Art Weltgeist der Architektur angenommen werden, wobei stets umfassende Ordnungsvorstellungen als Bestandteil eines weit zurückreichenden Wissens in die gebaute Realität einflossen. Dabei muss dem möglichen Missverständnis entgegengewirkt werden, dass ausschließliche Auseinandersetzung mit rationalen Aspekten zu qualitätsvollen Resultaten in der Entwurfsgenese führe und das die alleinige Verwendung komplexer Geometrie die Architektur zu einem quasi-mathematischen Produkt erkläre. Auf die intuitiven Prozesse, die das Problem „irrational“ einkreisen und die Grundvoraussetzungen im Entwerfen darstellen, folgt die Transformation in maßlich-geometrische Figuren. Beides ergänzt sich wechselseitig und erreicht seine Qualität in der von der persönlichen Fähigkeit des Individuums abhängigen Synthese von Intuition und Rationalität. So kann das architektonische Produkt niemals aus einer der beiden isoliert betrachteten Aspekte allein seine Qualität entfalten.

Energetische Aspekte mit dem Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit stellt eine weltweit wirkende rationale Kraft dar, die immer größere Bedeutung erlangt. Dies zeigt, dass auch der vermutete Weltgeist der Architektur Wandlungen unterliegt.

Neben den intuitiven Prozessen des Entwerfens, also einer individuumsbezogener „Irrationalität“ beeinflussen auch die regional gewachsene Baukunst die Gestaltung. Der Genius Loci gibt uns eine Orientierung, einen Ansatzpunkt für die eigene kulturelle Identifizierung.

Eine ins Grenzenlose übersteigerte Individualisierung, im gewissen Sinne somit auch Banalisierung, führt zu Auswüchsen, wie wir sie leider inzwischen tagtäglich erleben müssen. Wenn ganze Wohngebiete gestalterisch stärker von den Schnäppchenangeboten der umliegenden Baumärkte, von Fertighausanbietern oder von Bauträgern als von historisch gewachsener Baukultur beeinflusst werden, so ist hier sicher bereits klar eine Grenze überschritten worden. Dieser Verheerung ganzer Landstriche Einhalt zu gebieten und das Bauen als unverzichtbaren Teil unserer Kultur wieder seiner Bedeutung in unserer Gesellschaft zuzuführen, stellt für uns eine wichtige Aufgabe dar.
Domus Architekten International  ·  Schlüterstraße 60  ·  D-20146 Hamburg  ·  Fon +49-40-363421  ·  www.daihh.de  ·  info@daihh.de

Wir sind die Baumeister Ihrer TRäume

Über uns

"Die Architektur besteht aus Traum, Phantasie, Kurven und leeren Räumen."  (Oscar Niemeyer)

DAI  ist die Idee und diesen TRaum zu verwirklichen.

Die Synergie aus fantasievollem italienischem Design und kraftvoller detailbezogener deutscher Baukunst schafft bei DAI die Arbeitsgrundlage für das zweisprachige Team. Die langjährige Bauerfahrung in beiden Ländern fügt diese scheinbaren Gegenpole zusammen.

Wir bauen Ihre TRäume

Projekte

Form follows vision

Am Anfang steht bei DAI der Traum, die Idee. Die Entwicklung und Formulierung dieser Gedanken wird zur Grundlage für ihre Umsetzung in Architektur. Die so geschaffene ordnende Struktur verfestigt die Gedanken. Es beginnt ein Bild zu entstehen, welches unter ständig sich ergänzenden Einflüssen immer weiter konkretisiert wird:
 
Der Ort
Es entwickeln sich die ersten konkreten Vorstellungen von der Landschaft, von der Lage innerhalb der Umgebung. Dies hat Einfluss auf das Panorama, die klimatischen Bedingungen etc. Hier hat sich im Laufe unserer Tätigkeit immer wieder gezeigt, dass schon vor der Entscheidung für ein Grundstück ein klares Anforderungsprofil erarbeitet stehen sollte; denn nur so kann eine Idee im passenden Landschafts- oder Stadtraum maßgenau in Baukunst umgesetzt werden.
 
Das Haus
Mit der Materialisierung der Idee erschafft DAI das Bauwerk. Erst hier entsteht die italienische Villa, das Chalet, die Ferienanlage, die Traumwohnung in der Stadt oder das Bürohaus oder .... Der umgekehrte Weg führt zu stereotypen Hülsen, wie sie leider viel zu häufig in verlockenden Katalogen und oft frei erfundenen Bezeichnungen als Fertiglösungen angeboten werden.
Der Erhalt und die Fortführung der Tradition der Baukunst bilden den Leitfaden für unsere Arbeit. Neue Aspekte werden eingeflochten und in einem zeitgemäßen Rahmen eingefasst.
 
Für DAI stellt jede Bauaufgabe eine neue Herausforderung dar. In den letzten Jahren haben wir in Deutschland und in Italien ein effektives Netzwerk auch innovativen Fachingenieuren und Firmen aufgebaut, sodass wir in der Lage sind, überall die von uns beschriebene und eingeforderte Baukunst zu realisieren.
Bauen in Deutschland und Bauen in Italien wird so für unsere Bauherren zu einem spannenden Erlebnis wie man es von einem perfekt sitzenden Maßanzug am Ende erwartet.

 

TRaum Design

Design

Prinzipien der Schönheit in der Architektur

Noch immer gelten für uns die drei Hauptanforderungen an die Schönheit sowohl in der Architektur als auch im Design nach Vitruv oder auch Vitruvius oder Marcus Vitruvius Pollio. Er war ein römischer Architekt, Ingenieur und Architekturtheoretiker des 1. Jahrhunderts vor Christus. Diese bestehen aus Firmitas (Festigkeit), Utilitas (Nützlichkeit) und Venustas (Anmut). Dabei muss allen drei Kategorien gleichermaßen und gleichwertig Rechnung getragen werden. Darüber hinaus definiert Vitruv weitere sechs Grundbegriffe: „ORDINATIO“, „EURYTHMIA“, „SYMMETRIA“, „DISPOSITIO“, „DECOR“ und „DISTRIBUTIO“.

„ORDINATIO“, „EURYTHMIA“ und „SYMMETRIA“ beziehen sich dabei auf die Proportionierung des Gebäudes.

„ORDINATIO“ steht für die Maßordnung, also die passende maßliche Einteilung der Glieder eines Bauwerks.

„EURYTHMIA“ für das anmutige Aussehen und das maßgerechte Erscheinungsbild in der Zusammenfügung der einzelnen Bauglieder.

„SYMMETRIA“ für den Einklang der einzelnen, auf einen Modul bezogenen Elemente untereinander.

„DISPOSITIO“ bezieht sich auf die Konzeption oder Disposition des Gebäudes und die dazu notwendigen Baupläne, die er mit Grundriss, Schnitt und perspektivischer Ansicht „ICHNOGRAPHIA“, „ORTHOGRAPHIA“ und „SCAENOGRAPHIA“ festlegt.

„DECOR“ bezieht sich auf das fehlerfreie Erscheinungsbild eines Gebäudes entsprechend den Regeln der anerkannten Konventionen. Als Beispiele nennt Vitruv u.a. die korrekte Zuordnung von Säulenarten (dorisch, ionisch, korinthisch) zu bestimmten Gottheiten beim Tempelbau, die Koordination von außen und innen, von stilistischen Teilelementen zum Gesamtstil, von Räumen zu Himmelsrichtungen etc.

„DISTRIBUTIO“ meint einerseits die angemessene Verteilung der Baumaterialien und der Ausgaben für den Bau, zum anderen die dem jeweiligen Status der Bewohner angemessene Bauweise.

Wir managen Ihre TRäume

Management

 „Architektur entsteht heute nach ökonomischen, konstruktiven und funktionellen Gesetzmäßigkeiten. Wir stehen im harten Kampf mit der Wirklichkeit. Und wenn dann noch etwas Ähnliches wie das, was man mit dem Attribut Kunst bezeichnet dazukommt, dann kann man in seinem Leben von einem unwahrscheinlichen Glück sprechen.“
(Egon Eiermann)

Als DAI nehmen wir die Ideen der Planer ernst und setzen diese als Projektkoordinatoren oder Projektsteuerer sensibel um. Während der Planungs- und Bauphase der Internationalen Gartenschau Hamburg 2013 war DAI mit der Hochbaukoordination beauftragt. Diverse Gebäude wurden erfolgreich realisiert. Für diverse Themen, wie Pavillons für verschiedene Nutzungen wurden von DAI Konzepte entwickelt.

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Gesellschafter der GBR:
 
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Freischaffende Architektin: AL-Nr. 4952
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Dipl.-Ing. Architekt Uwe Feuersenger
Freischaffender Architekt: AL-Nr. 4264
 
Umsatzsteueridentifikationsnummer:
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Zuständige Kammern/ zuständige Aufsichtsbehörden:
 
Hamburgische Architektenkammer
Grindelhof 40
D-20146 Hamburg

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info@ak-hh.de
www.ak-hh.de
 
Bundesarchitektenkammer
Askanischer Platz 4
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www.bak.de
 
Die Berufsbezeichnung "Architekt" wird nach Maßgabe des Hamburgischen Architektengesetzes verliehen.Die maßgeblichen berufsrechtlichen Regelungen ergeben sich aus dem Hamburgischen Architektengesetz und der dazu erlassenen Berufsordnung, die sich in vollem Wortlaut auf der Internetseite der Hamburgischen Architektenkammer einsehen lassen sowie aus der Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und Ingenieure (HOAI), die sich in vollem Wortlaut auf der Internetseite der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen findet.
 
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